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Die F-104 Verbände der Bundeswehr mit den jeweils erflogenen
Gesamtflugstunden in der jeweiligen Nutzungszeit
Wichtig! - Bitte die Hinweise zu Linkangaben unter Disclaimer lesen!
 

 

 

 

Das Wappen der damaligen WaSLw10


Waffenschule der Luftwaffe 10
in Nörvenich / Jever
Mai 1960 bis September 1983: 
123.728 Flugstunden

Für ein größeres Bild auf das Foto klicken!
Alltag bei der WaSLw 10 in Nörvenich

 


Die 4./WaSLw 10 in Nörvenich nahm den Pilotenausbildungsbetrieb am 22. Juli 1960 auf und hatte dazu später F-104F, F-104G und TF-104G zur Verfügung. Die Kennzeichen BB+231 bis BB+255 wurden zugeteilt. aufgestellt. Die Ausbildung der zukünftigen Piloten des Jagdbombergeschwaders 31 (JaboG 31) erfolgte im April 1961 auf der doppelsitzigen F-104F. Im Jahr 1964 verlegte der Verband nach Jever.

 

Das Wappen der damaligen AusbStff

 

2. Deutsche Luftwaffenausbildungsstaffel
in Luke Airforce-Base
Februar 1964 bis März 1983: 
269.750 Flugstunden

Landung in Luke AFB im Rahmen 'Unternehmen Cowboy'

 


Bei der Deutschen Luftwaffenausbildungsstaffel in Luke / USA wurden F-104G und TF-104G eingesetzt. Am 1. April 1964 begann der Ausbildungsbetrieb bei der 4510th CCTW in der die Staffel integriert war.

 

Mein Heimatverband von 1978-1991


Jagdbombergeschwader 31 “Boelcke”
in Nörvenich
Februar 1962 bis Mai 1983:
211.412 Flugstunden


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Meilensteine:
Das Jagdbombergeschwader 31 “Boelcke” ist eines der ältesten Geschwader der Neuen Deutschen Luftwaffe. Bereits am 1.9.1957 wurde der Aufstellungsbefehl erteilt. Standort war zunächst Büchel, jedoch war von Anfang an der Fliegerhorst Nörvenich als Heimathorst für das neue JaboG 31 vorgesehen. Dieser Fliegerhorst wurde in den Jahren 1953/54 für die Royal Air Force als Ausweichflugplatz im Gemeindewald Nörvenich gebaut. Am 8.12.1955 trafen die ersten Luftwaffensoldaten ein, die in der Luftwaffenlehrkompanie zusammengefasst wurden. Diese Einheit war die erste Luftwaffeneinheit überhaupt und Nörvenich ist somit die eigentliche Geburtsstätte der neuen Luftwaffe. Am 20.6.1958 wurde die Phase des Aufbaues durch die feierliche Indienststellung abgeschlossen. Das erste Kampfgeschwader der Neuen Deutschen Luftwaffe existierte nun offiziell. Der damals geflogene Einsatztyp war die bewährte F-84F. Im Januar 1959 war es dann soweit. Der kommandierende General der Luftwaffengruppe Nord übergab des JaboG 31 seiner Bestimmung als erster fliegender Verband der deutschen Luftwaffe innerhalb der NATO. Im Januar 1960 trat ein neuer, aufgabenorientierter Organisationsplan in Kraft. Er beinhaltete die Zusammenfassung aller technischen Komponenten in die “Technische Gruppe”, aller geschwaderweit wirkenden Unterstützungseinheiten in die “Fliegerhorstgruppe” sowie aller direkt am fliegerischen Einsatz beteiligten Soldaten und Zivilbeschäftigten in die “Fliegende Gruppe”. Diese damals neue, in Nörvenich entwickelte Organisationsform, hat bis heute mit kleinen Veränderungen in der Luftwaffe ihre Gültigkeit behalten.

In das Jahr 1961 fallen zwei wichtige Ereignisse:
Am 21.4.1961 wurde dem Geschwader der Traditionsname “Boelcke” verliehen. Seitdem tragen alle Soldaten des Geschwaders auf ihrem Ärmelband die Aufschrift “Geschwader Boelcke”.
Zum Zweiten übergab das Geschwader das Waffensystem F-84F an das Tochtergeschwader in Rheine und bereitete sich auf die Umrüstung auf das von allen mit Spannung erwartete neue Muster vor; den Starfighter F-104G.

Die Phase der Umrüstung vollzog sich in kürzester Zeit, so dass das Geschwader bereits am 20.7.1962 mit dem neuen Muster F-104G wieder in Dienst gestellt werden konnte. Im Frühjahr 1965 wurde das JaboG 31 “B” als einer der reinen Strike Verbände der Luftwaffe assigniert. (seit 1970 auch Assignierung in der konventionellen Zweitrolle)

Bedingt durch die räumliche Nähe zu Bonn kristallisierte sich das JaboG 31 “B” immer mehr als Vorzeigeverband und als militärische Drehscheibe heraus. Aus der Fülle der Ereignisse sei stellvertretend nur der Besuch des Präsidenten der Vereinigten Staaten im Jahre 1977 erwähnt. In der Zeit von 1962 bis zum 29.4.1983 wurden knapp 210000 Flugstunden auf dem Muster F-104G erbracht. Am 27.7.1983 wurde der erste Tornado, die 43+93 nach Nörvenich überführt. Das JaboG 31 “B” war der erste Luftwaffenverband, der mit dem neuen Luftfahrzeugmuster ausgerüstet wurde.

Die Kommodore zu meiner Dienstzeit waren:
Die Herren Oberste...
Dieter Reiners 29.9.1988-2.10.1992
Joachim Hoppe 15.7.1988-12.9.1988
Jörg Böttcher 17.9.1984-14.7.1988
Gert Overhoff 25.3.1980-17.9.1984
Theodor Herbert 24.9.1976-25.3.1980


 Copyright liegt grundsätzlich bei mir!

Hier auf dieses obige Bild klicken, um das Fotoalbum zum ‘Blue Boelcke’ aufzurufen.
 

 


Das Traditionsgeschwader “Boelcke” wurde bereits 1957 auf dem Fliegerhorst Büchel aufgestellt, da in dieser Zeit der Fliegerhorst Nörvenich umgebaut wurde. Die am 1. Oktober 1957 aufgestellte 1. Staffel ist die älteste Jagdbomber- und Kampfstaffel der deutschen Luftwaffe. Im Januar 1958 begann der Umzug von Büchel nach Nörvenich und das Geschwader wurde offiziell am 20. Juni 1958 auf dem Fliegerhorst Nörvenich in Dienst gestellt. Das Jagdbombergeschwader 31 “Boelcke” (JaboG 31 "B") erhielt als erster Einsatzverband den Starfighter. Im Herbst 1961 wurden die ersten Luftfahrzeuge übernommen. Am 20. Juni 1962 war das Geschwader dann vollständig umgerüstet. Am 01. Juni 1964 wurde die 2. Staffel wieder der NATO unterstellt und am 26. August 1966 waren die ersten 25000 Flugstunden erflogen.

Der Ausschnitt zeigt die Ankunft der ersten Starfighter in Nörvenich.
Der erste F-104 Verband

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Jagdbombergeschwader 32
in Lechfeld
Januar 1965 bis April 1984:
204.986 Flugstunden


Happy Hour - JubiläumMeilensteine:
Ganz im Zeichen der Umrüstung von F-84F “Thunderstreak” auf den Starfighter F-104G stand das Jahr 1965. Auf dem Lechfeld ging die Ära der Thunderstreak im Juli 1966 mit rund 80000 Flugstunden zu Ende.
Auf dem Lechfelder Flugplatz führte am 18. Mai 1966 der Testpilot Edward Brown vor vielen Zuschauern den ersten Raketenstart mit einer F-104G auf europäischem Boden vor. In diesem Jahr feierte das Geschwader ein dreifaches Jubiläum. 100 Jahre militärischer Standort, 50 Jahre Fliegerhorst und 10 Jahre Luftwaffenstandort der Bundeswehr. Das Geschwader hatte die Umstellung auf den neuen Flugzeugtyp vortrefflich gemeistert, bereits im folgenden Jahr wurden die beiden Jagdbomberstaffeln erneut der NATO unterstellt, die erste Assignierung fand bereits im Sommer 1959 statt. Neue Aufgaben für das Geschwader bei der Verteidigung des süddeutschen Luftraumes kennzeichnete die frühen 70iger Jahre; für die Piloten und Techniker bedeutete dies zusätzliche Mehrfachausbildungen. Im März 1976 machte sich schon das nächste Waffensystem des Verbandes bemerkbar: Erstmals landete ein Tornado aus Manching auf der Lechfelder Rollbahn. Bis zur Umrüstung vergingen aber noch einige Jahre, für das neue Waffensystem wurden neue Modelle und Verfahren entwickelt, die komplette technische Organisation musste umorganisiert werden. Am 27.4.1984 landete schließlich der erste geschwadereigene Tornado auf dem Platz. Die Ära Starfighter ging mit über 200000 Flugstunden zu Ende.

 


Anfang 1965 übernahm das in Lechfeld stationierte JaboG 32 die ersten Starfighter und meldete 1967 seine Einsatzbereitschaft. Ausgerüstet war das Geschwader zuletzt mit dem Panavia Tornado.

Das Geschwader wurde zum 31. März 2013 aufgelöst.

 

Jagdbombergeschwader 33
in Büchel
August 1962 bis Mai 1985:
231.900 Flugstunden

Mit freundlicher Genehmigung von Gerhard Helmer

 


Das JaboG 33 rüstete von August 1962 bis 1. Quartal 1963 auf das Flugzeugmuster
F-104G um. Am 1. Januar 1965 konnten beide Staffeln als einsatzbereit gemeldet werden. Die 25000ste Flugstunde mit der
F-104G konnte am 16. Mai 1966 erflogen werden. 1982 erreichte das Geschwader 200000 Starfighter-Flugstunden und somit die bis dahin weltweit meisten Flugstunden auf diesem Muster. Insgesamt wurden bis zur Außerdienststellung am 30. Mai 1985 rund 231900 Flugstunden auf der F-104G geflogen.
1985 wurde auf den Flugzeugtyp Panavia Tornado IDS umgerüstet. Im Rahmen der Neuausrichtung der Bundeswehr wurde zum 1. Oktober 2013 das Jagdbombergeschwader 33 (JaboG 33) in Taktisches Luftwaffengeschwader 33 (TaktLwG 33) umbenannt.

 


Jagdbombergeschwader 34
in Memmingen
Juli 1964 bis Oktober 1987:
242.785 Flugstunden

Mit freundlicher Genehmigung von Alex Staruszkiewicz

(Zu sehen im Canadian Museum, Baden- Baden Soellingen Airport.)

 


Im Jahre 1964 wurde das Jagdbombergeschwader 34 der 1. Luftwaffendivision unterstellt. Von Juli 1964 bis 1967 rüstete das JaboG 34 in Memmingen um. Hier wurde die 25000ste Flugstunde im Februar 1969 erreicht. Am 26. November 1982 übernahm das Geschwader die Tradition des ehemaligen Jagdgeschwaders 54 „Grünherz“. Als Zeichen der Übernahme wurde dem Staffelkapitän der 1. Fliegenden Staffel das „Grünherz“-Wappen übergeben. Anfang des darauffolgenden Jahres nahm die „Zentrale Ausbildungseinheit F-104 G“ (ZAE) den Flugbetrieb auf. 1987 begann die Umruestung des letzten Verbands der Luftwaffe auf das neue Flugzeugmuster vom Typ Panavia Tornado. Am 31. Dezember 2002 wurde der Einsatzflugbetrieb offiziell eingestellt. Am 30. Juni 2003 erfolgte die endgültige Außerdienststellung. Der Fliegerhorst Memmingerberg, auf dem das Jagdbombergeschwader stationiert war, wurde im darauf folgenden Jahr aufgelöst.

 


Jagdbombergeschwader 36
in Rheine-Hopsten
Februar 1965 bis Januar 1975:
82.722 Flugstunden

Bitte auf das Bild klicken!

 


Anfang 1965 übernahm das in Rheine - Hopsten stationierte JaboG 36 die ersten Starfighter und meldete 1966 seine Einsatzbereitschaft. Die erste Maschine wurde vom damaligen Kommodore Oberstleutnant Lothar Kmitta selbst aus Manching überführt. Bis alle 52 Maschinen in Hopsten stationiert waren, vergingen fast zwei Jahre. Durch die Starfighter und die neue „Flexible Response“-Doktrin der NATO kam es zu einer Änderung der Aufgabenstellung. Entsprechend kam es zur Einrichtung einer QRA (Quick Reaction Alert), bei der zu jeder Zeit zwei Maschinen startbereit auf ihren Einsatz warteten. 1967 konnte auch schon die 25000ste Flugstunde erflogen werden. Nach 82.722 Flugstunden und elf abgestürzten Starfightern begann ab dem 4. Februar 1975 die Umrüstung auf die McDonnell F-4 „Phantom II”.

 

Traditionsgeschwader "Immelmann"

Aufklärungsgeschwader 51 “Immelmann”
in Manching/Bremgarten
November 1963 bis April 1971: 
61.390 Flugstunden

Foto Archiv MatALw
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Im Jahr 1964 wurden das Aufklärungsgeschwader 51 (AG 51) mit der
RF-104G ausgerüstet; diese Luftfahrzeuge jedoch wurden von Anfang 1971 bis Ende 1972 von je 44 Luftfahrzeugen McDonnell F-4 in der Version RF-4E abgelöst. Das Geschwader wurde 1960 zunächst auf den Fliegerhorst Manching aufgestellt und 1969 nach Bremgarten verlegt, wo es bis zu seiner Außerdienststellung am 17. März 1993 verblieb.

 



Aufklärungsgeschwader 52
in Leck
November 1964 bis September 1971:
56.571 Flugstunden

Uebernahme des ersten RF-104G in Leck durch OFw Ganze.

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Im Oktober 1960 wurde das Aufklärungsgeschwader 52 (AG 52) nach Eggebek und 1964 auf den Flugplatz in der Nähe von Leck verlegt. Das AG 52 erflog mit
RF-104G: 21627:55 Flugstunden und weiter mit der TF-104G: 3973:50 Flugstunden. Das AG 52 beendete seinen Dienst am 15. Dezember 1993 mit dem Waffensystem RF-4E Phantom.

 

Traditionsgeschwader JG 71 "Richthofen"

Jagdgeschwader 71 “Richthofen”
in Wittmund
April 1963 bis September 1974:
83.182 Flugstunden


Für weitere Informationen zum Geschwader auf den Link klicken!

Bild JG 71 "R"Meilensteine:
Am 28.9.1964 übernahm die erste Jagdstaffel das Tagjagd-Assignement (IDF). 1965 wurden Staffelaustausche mit der französischen, türkischen und englischen Luftwaffe durchgeführt. Im April 1967 konnte die 1. Staffel beim Tac Eval eine 2 erreichen. Angesichts der bekannten Probleme ein sicherlich achtbares Ergebnis. Vom 5. bis 7.6.1967 fand die alljährliche Air Defence Competition von AIRCENT statt. Der Luftverteidigungssektor I wurde von Teams der 32. FIS USAFE Soesterberg mit F-102A und der 1. Staffel des JG 71 “R” aus Wittmund vertreten. Verleihung des TraditionsnamensDiese Mannschaft gewann die Hudleston Trophy für das beste Abfangjägerteam und die Guynemer Trophy. Mit 7303 Punkten war sie die beste Mannschaft aller Luftverteidigungssektoren in Zentraleuropa. Trotz knapper Flugstunden erreichte Major Liedtke am 20.12.1967 als erster Pilot des JG 71”R” die 1000ste Flugstunde auf F-104G. Der Klarstand verbesserte sich nach 1966 stetig und so konnte am 30.3.1968 StFw Giese die 25.000 Stunde auf dem Einsatzmuster erreichen. 1970 schaffte das Geschwader die Note “Exzellent” beim Tac Eval. Lt. Walter Lewecke erflog am 25.6.1970 die 50.000ste Stunde auf F-104G. Am 10.8.1972 wurde die 70.000 Stundenmarke geschafft. Zu diesem Zeitpunkt drückte die Unfallrate von 1,29 Unfällen auf 10.000 Flugstunden eine befriedigende Flugsicherheitslage aus. Mit freundlicher Genehmigung von Walter van BelAls man den Vogel im Griff hatte, musste man sich von ihm trennen und auf die Phantom umsatteln.

Zwischen dem 1. Juli 2013 und 30. September 2013 war das JG 71 „R“ dem Kommando Einsatzverbände Luftwaffe in Köln-Wahn unterstellt und wurde mit dem WS EF 2000 Eurofighter und im Zuge seiner Herabstufung auf Gruppenstatus zur TaktLwGrp „Richthofen“ nun dem TaktLwG 31 „Boelcke“ unterstellt.

 


Anfang März 1962 wurde ein Vorauskommando unter Führung des Kommandeurs der Technischen Gruppe zur Vorbereitung der Übernahme des Geräts für das Kampfflugzeug
F-104 Starfighter zum Fliegerhorst Wittmundhafen verlegt. Am 9. April 1963 landete die ersten F-104 Starfighter in Wittmund: Kennung KH+112 durch Oberleutnant Manfred Fischer und KH+114 durch Oberleutnant Diether von Olleschik. Damit war es das erste Jagdgeschwader der Bundeswehr, das mit diesem Flugzeugmuster ausgerüstet wurde. Am 22. September 1966 übernahm das Geschwader neu errichtete Abstellhallen für die F-104, die bis dahin im Freien standen. Bis März 1973 wurden mit den F-104G des Geschwaders rund 75.000 Flugstunden geleistet. Am 31. August 1973 landeten die ersten zwei Kampfflugzeuge vom Typ F-4F Phantom II in Wittmundhafen zur Umschulung der Techniker auf das neue Waffensystem. Der letzte Flug mit der
F-104G Starfighter wurde am 19. September 1974 durch Hauptmann Harry Giese zum Fliegerhorst Erding durchgeführt.

 

Traditionsgeschwader "Mölders"

Jagdgeschwader 74 “Mölders”
in Neuburg-Donau
Mai 1964 bis Juli 1974:
81.840 Flugstunden

Eine F-104G der Alarmrotte rollt zum StartMeilensteine:
Am 1.12.1966 konnte die 1. Staffel der NATO unterstellt werden. Der Sieg der 1. Staffel zusammen mit der 496. FIS USAFE Hahn AFB bei der Air Defence Competition 1968 spiegelte den erreichten hohen Ausbildungsstand wieder. Bitte auf das Bild klicken!Aufgrund der gleichen Problemfelder wie die Kameraden in Wittmund erreichte das Geschwader erst am 2.7.1968 die 25.000ste Flugstunde auf F-104G. Die 50.000ste Flugstunde des Geschwaders 1971 machte dann aber deutlich, dass man den Starfighter ebenfalls im Griff hatte. Im September wurden dann schon zwei F-4F Phantom aus Wittmund überführt und läuteten auch hier die neue Ära ein.
Das heutige Taktische Luftwaffengeschwader 74 (TaktLwG 74) ist mit Ablauf des 30igsten September 2013 eines der drei Eurofighter-Geschwader der deutschen Luftwaffe.

 


Im Mai 1964 erhielt das Jagdgeschwader 74 die ersten F-104G Starfighter. Die Umrüstung wurde Anfang 1966 mit der Abgabe der letzten F-86K Sabre abgeschlossen. Am 22. November 1973, dem 32. Todestag von Oberst Werner Mölders, wurde dem Jagdgeschwader 74 der Traditionsname "Mölders" verliehen. Im Jahr 1974 wurde das Flugzeugmuster des Verbandes wiederum gewechselt. Die Ära der F-4F „Phantom“ II in der Luftwaffe begann. Gleichzeitig mit der Einführung der Phantom erhielt das Geschwader den zusätzlichen Auftrag als Jagdbombergeschwader, dieser wurde jedoch nach dem Ende des Kalten Krieges aufgehoben. Die Phantom wurde bis 2008 eingesetzt. Seit 2006 erfolgte bereits schrittweise die Umrüstung auf den Eurofighter.

 

 Die Marine stellte damals auch zwei F-104-Verbände:

Marinefliegergeschwader 1
in Schleswig-Jagel
September 1963 bis Oktober 1981: 
131.915 Flugstunden


Foto aus der MFG 1 - Chronik!Meilensteine:
In 18 Einsatzjahren verloren bei 38 schweren Unfällen, die nicht alle zum Totalverlust des Starfighter führten, leider elf Flugzeugführer des Geschwaders das Leben. Insgesamt fünfmal, von 1972 bis 1978, erhielt das MFG 1 den Flugsicherheitspokal oder entsprechende Urkunden für unfallfreies Fliegen innerhalb der Bundesluftwaffe. Von den 166.000 bis 1981 geflogenen Flugstunden brachten es die 50 fast ständig am Platz befindlichen Starfighter auf 132.000 Stunden. Das entspricht einem Anteil von 80% und unterstrich die dominierende Bedeutung, die dieses Muster in über 18 Jahren für die Geschichte des Geschwaders hatte.

Das Wappen des MFG 1 zeigte den auf Beute stürzenden Steinadler über See. Er wurde umrahmt von der Schild-Form, die in den Marinefarben Goldgelb und Blau und mit der Abkürzung MFG 1 gezeichnet waren. Der Adler als Symbol geht bis auf das Altertum zurück. Bei den Babyloniern, Persern und Indern war der Adler das Symbol der höchsten Gottheit. In der Tradition war der stürzende Adler das Wappen des Kampfgeschwaders 30 (KG 30). Dieses Geschwader war im zweiten Weltkrieg hauptsächlich in der Seekampfrolle eingesetzt und als erstes mit der Junker Ju 88 ausgerüstet.

 


Die Umrüstung des Marinefliegergeschwaders 1 begann im September 1963 und am 11. November 1963 startete die erste F-104G des MFG 1 in Jagel. Bis 1978 wurden vom Geschwader 145 000 Flugstunden, davon ca. 112 000 auf der F-104 G, erflogen. In den über 18 Einsatzjahren des Starfighters verloren bei 38 schweren Unfällen elf Luftfahrzeugführer des Geschwaders ihr Leben. Bis zur Einführung des Panavia PA 200 Tornado im Jahr 1981 kamen die Starfighter des MFG 1 auf 131915 Flugstunden. Am 2. Juli 1982 war das MFG 1 der erste mit dem Tornado ausgerüstete Einsatzverband der Bundeswehr.
Am 21. Dezember 1993 wurde das MFG 1 mit Wirkung zum 31. Dezember 1993 außer Dienst gestellt und die 2./MFG 1 als 3. Staffel in das MFG 2 integriert.

 

Marinefliegergeschwader 2
in Eggebek
März 1965 bis September 1986: 
173.070 Flugstunden

Für die Geschwaderchronik im PDF - Format bitte hier klicken!


Meilensteine:
MFG2 in Eggebeck (Foto Archiv MatALw)Am 1. April 1967 nahm die 2. Staffel den Flugbetrieb unter Korvettenkapitän Eichler auf. Ein erstes Jubiläum konnte mit der 50.000sten geflogenen Flugstunde seit Bestehen des Geschwaders am 6.11.1969 gefeiert werden. Von 1971 bis 1973 wurde der Platz um 26 Flugzeugschutzbauten erweitert und ein halbes Jahr später konnte am 4.5.1973 die 50.000ste Flugstunde auf F-104G durch Kapitänleutnant Lange erflogen werden. Dafür nötig waren weiter rund 2.5 Millionen Arbeitsstunden der Technik. Die Flugsicherheitsurkunde erwarb das Geschwader 1973 und 1974. Auf den International Air Tattoo auf RAF Greenham Common (GB) zeigte KL Naguschewski am 7. und 8. Juli 1973 den Starfighter sowohl am Boden als auch im Flying Display. Im folgenden Jahr waren dort zwei Maschinen vertreten und es sollten zukünftig noch viele Darbietungen eines Demonstrationsteams folgen. Am 5.9.1975 wurde die 100.000ste Flugstunde des MFG 2 mit einer TF-104G erflogen. 1978 begann das Geschwader mit der Erprobung eines neuen Aufklärungssystems. Am 19.12.1978 konnte dann die erste RF-104G übernommen werden. Das Jahr 1979 war unter anderem auch die Geburtsstunde des legendären MFG 2 VIKING-Demoteams. Auf den Tag genau 16 Jahre nach Indienststellung des Marinefliegerhorstes Eggebek produzierte das MFG 2 am 12.3.1981 seine 150.000ste Flugstunde. Am 26.6.1985 wurde nach 27 Jahren die 200.000ste Flugstunde des MFG 2 erreicht und am 5.12. die insgesamt 175.000ste Flugstunde auf dem Muster F-104. Mit freundlicher Genehmigung von Alex StaruszkiewiczAm 26.8.1986 verlegten die ersten 6 F-104G auf den Fliegerhorst Erding, bis zum 3.9. folgten sämtliche Starfighter des MFG 2. Die Tornado-Ära begann am 11.9.1986.

(aufgenommen in Neuburg -Zell am 29.9.1986, heute zu sehen im Piet Schmedts Museum, Baarlo, NL.)

 


Am 17. März 1965 übernahm das in Eggebeck stationierte MFG 2 den ersten Starfighter und begann mit der Umrüstung auf dieses Waffensystem. Eine RF-104G mit Kennzeichen KC+141 (c/n 6630) war das erste Lfz, die erste F-104G übernahm die 2. Staffel erst am 08. Dezember 1971. Es war die 26+58 (c/n 7404). Am 26. Juni 1985 erreichte das MFG2 die 200.000ste und am 18. April 1986 die 300.000ste Flugstunde mit dem Starfighter. In den letzten Einsatzjahren der "104" betrieb das MFG 2 das sehr erfolgreiche Kunstflugteam "Vikings". Das MFG 2 war zunächst zwei Jahrzehnte mit der
F/RF/TF-104G ausgerüstet. Erst in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre endete der Flugbetrieb mit der "104". Das MFG 2 war einer der letzten Einsatzverbände dieses Flugzeugtyps in der Bundeswehr bzw. überhaupt im Norden des NATO-Territoriums.
In den beiden folgenden Jahrzehnten stand der PA200 Tornado im Dienst des MFG 2, das im Ende 2005, fünfzehn Jahre nach der Wiedervereinigung aufgelöst wurde.

 

Das Wappen der damaligen ErprStWTD61

Erprobungsstelle der WTD 61
in Manching
Februar 1962 bis Mai 1991: 
10.500 Flugstunden

Foto der WTD 61
Mit freundlicher Genehmigung von Klemens Hoevel

 


Die heutige Wehrtechnische Dienststelle für Luftfahrzeuge - Musterprüfwesen für Luftfahrtgerät der Bundeswehr (WTD 61) wurde am 1. Oktober 1957 als Erprobungsstelle 61 gegründet und hat immer noch ihren Standort in Manching bei Ingolstadt. Die Aufgaben der WTD 61 sind Flugerprobung und Systemzulassung. Spektakulärster Test war sicher 1966 der raketenunterstützte Start aus dem Stand einer
F-104G, der Zero Length Launch oder auch die Erprobung der Selbstschutzanlage der Starfighter für die Marine. Im Jahr 1967 waren 111 Flugzeuge im Besitz der Erprobungsstelle, darunter alleine 23 Starfighter. Das ist der höchste Lfz-Bestand, der jemals dort erreicht wurde.

 

Das Wappen der damaligen LwSchleuse11

Luftwaffenschleuse 11 (LVR 1)
in Erding
Mai 1984 bis September 1988: 
9.895 Flugstunden

Mit freundlicher Genehmigung von  Lieuwe Hofstra
Mit freundlicher Genehmigung von Jörg Pfeifer

 


Die Lw - Schleuse 11 spielte u. a. eine gewichtige Rolle z. B. bei der Abgabe der
F-104’s an die verbündeten NATO- Partner und auch der Scheinerhaltung von F-104-Piloten während des notwendigen Flugbetriebes des
F-104-Kommandos’ in Erding.
Ebenso bei der Einrüstung der Selbstschutz- Anlage AN/ALE 40 der Marinefliegermaschinen war diese Dienststelle die durchführende und einrüstende Stelle, da eine Einrüstung bei der Industrie zu hohe Kosten verursacht hätte.

20+49 im Jubi-Anstrich zum 25jährigem der LwSchleuse 11

 

Die weiteren logistischen F-104 Dienststellen der Bundeswehr
ohne direkten Flugstundenauftrag, sondern in der Dienstleisterrolle gesehen
 

Wappen_LwVersRgt1

Luftwaffenversorgungsregiment 1 (LwVersRgt 1)
in Erding (1956 - 1958)
Aufstellungsbefehl LwVersRgt 1 erfolgte am 22.9.1956
Organigramm

Luftwaffenparkregiment 1
in Erding (1959 - 1968)
Organigramm

Luftwaffenversorgungsbereich 1
in Erding (1968 - 1973)
Organigramm

Luftwaffenversorgungsregiment 1 (LwVersRgt 1)
in Erding (ab 1973)
Organigramm 1 / Organigramm 2



F-104 Instandhaltungshalle in Erding
Die Aufgabe der Werft 11 wandelte sich ab 1973 infolge der Rationalisierungsmaßnahmen von Übernahmeinspektionen und Störbehebung immer mehr hin zu planmäßigen Inspektionen, Änderungsüberholungen und Nach- bzw. Umrüstungen vorwiegend für das Waffensystem F-104. Des weiteren umfasste das Arbeitsprogramm die planbare und nicht planbare Instandsetzung von Lfz. Dazu zählten Änderungsüberholungen, Änderungen des Rüstzustandes und das Zerlegen ausgesonderter Flugzeuge zur Ersatzteilgewinnung, weiter nicht planbare Störbehebungen, dringende technische Änderungen und die Bergung nach Flugunfällen.
Von 1956 bis 1976 wurden ca. 3500 Luftfahrzeuge hier bearbeitet. Der Wiege- und Nivelliertrupp der Werft 11 führte am 11.11.1978 weiter die 15.000ste Flugzeugvermessung durch, die 200. Änderungsüberholung an einer F-104 wurde im April 1980 beendet.

F104 - J79 Trw-Stand in Erding
Aufgabenbereich der Werft 12 war die schwere Instandsetzung sowie die Durchführung von technischen Änderungen und Umrüstungen an Flugzeugtriebwerken und -Turbinen. Für die nach Abschluss der Maßnahme erforderlichen Testläufe standen entsprechende Prüfstände in Lärmschutzhallen zur Verfügung. Sie führte zudem Instandsetzungen an Austauschteilen für Triebwerke und Flugzeuge F-104 in Fachwerkstätten durch. Bereits 1974 wurde das 2000ste Triebwerk F-104 nach Instandsetzung wieder dem Versorgungskreislauf zugeführt.

Die Werft 14 befasste sich mit der Instandsetzung von Elektronikbauteilen, Bodenradar, Bodenfunk, Mess- und Prüfgeräten, Waffenzusatzgerät bis hin zu Fernschreibgeräten. Außerdem umfasste der Auftrag der Werft 16 die Kraftfahrzeug- und Bodendienstgeräteinstandsetzung.

Die Feldwerft F-104 wurde im Januar 1979 in Luftwaffenschleuse 11 umbenannt. Der Personalumfang wurde um 70 Dienstposten auf 173 reduziert. Sie hatte die Kampfflugzeuge von der Industrie zu übernehmen und sie in einen einsatzfähigen Zustand zu bringen. Außerdem wurden Materialerhaltungsmaßnahmen am Starfighter durchgeführt. Ab 1980 begann die Einheit damit die ersten Starfighter an die NATO-Partner abzugeben. So wurden im Oktober die ersten fünf Flugzeuge umgerüstet und nach Griechenland und in die Türkei geflogen.

Letzter F-104 Flug 1988 für den KG Luftflotte

Der 1.10.1956 war der Geburtstag des LwVersRgt 1, das mit 47 Soldaten und vier Zivilbeschäftigten an diesem Tag die Arbeit aufnahm. Der Verband ist damit der älteste logistische Verband der Luftwaffe und bis zum Juli 1957 sollte eine Endstärke von 829 Soldaten, davon 71 Offiziere, und 844 zivile Mitarbeiter erreicht werden. Am 1. Dezember 1956 übergab Oberst von Loßberg das Kommando an Oberst Stemmler. Beim weiteren Aufbau leisteten die Amerikaner erhebliche Schützenhilfe. Das Regiment hatte in dieser Zeit nämlich selbst mehrere neue Luftwaffenverbände aufzustellen. Schließlich wurden die Fliegerhorste Erding, Fürstenfeldbruck, Landsberg und Kaufbeuren von den Amerikanern am 14.12.1957 übernommen.
Von 1959 bis 1968 führte das LwVersRgt 1 die Bezeichnung Luftwaffenparkregiment 1. Die Zeit von 1960 bis 1970 kann als zweiter Abschnitt in der Geschichte der Lw-Logistik benannt werden. Nach den Pionierjahren folgte nun der systematische Aufbau des Nachschubwesens. Im Frühsommer 1960 begannen die Vorbereitungen zur Aufnahme vom Starfighter in das Instandsetzungsprogramm. Es folgten Einweisungslehrgänge in den USA, bei der Waffenschule 10 in Nörvenich und bei der Technischen Schule 1 in Kaufbeuren. Bei den ersten Instandsetzungsarbeiten wurde das Parkregiment durch Spezialisten von Lockheed und General-Electric eingewiesen. Der erste Starfighter traf am 13.5.1961 zur 100 Stundenkontrolle und periodischer Inspektion in Erding ein. Nach 31 Arbeitstagen konnte das Lfz von der Instandsetzungsgruppe wieder an den Verband zurückgegeben werden. Zu den grundsätzlichen Aufgaben am Starfighter gehörten damals Instandsetzungsarbeiten, Grundüberholungen und Änderungsüberholungen. Daneben mußte für die F-104 ca. 50.000 Versorgungsartikel bevorratet werden. In der Nachschubgruppe entfielen 1967 allein 35% aller Materialeingänge auf das Waffensystem Starfighter.
Im Mai 1968 fand eine Umgliederung zum Luftwaffenversorgungsbereich statt. Grund dafür war die Invasion des Warschauer Paktes in die Tschechoslowakei und damit verbunden die Schaffung einer effizienten Kommandostruktur und Aufstellung des Luftwaffenunterstützungs- kommandos am 01.10.1970 und gleichzeitiger Unterstellung der LwUGrpSüd. Schon am 1.10.1973 erfolgte aufgrund neuester Erkenntnisse von Management und Unternehmesführung erneut eine Umgliederung. Das Regiment führte nun wieder den ursprünglichen Namen von 1956, LwVersRgt 1. Wesentliche Änderungen im organisatorischem Bereich wurden durchgeführt. Die Feldwerft F-104 (später Lw-Schleuse 11) wurde von Ingolstadt/Manching an das Regiment abgegeben und somit enstanden fünf Instandsetzungsbereiche (Werft 11, 12, 14, 16 und die Feldwerft).
Von Mai 1984 bis September 1988 beherbergte das Regiment mit dem F-104-Kommando und neben dem WaKo-Auftrag für das WS Tornado eine weitere fliegende Einheit. Dies stellte für einen logistischen Verband ein Novum dar. Der Auftrag des Kommandos war zeitlich begrenzt. Für die Dauer der Umrüstung auf den Tornado sollten Starfighterpiloten bis zu ihrer Umschulung einsatzfähig gehalten werden. Die Vorbereitungen hierfür begannen schon 1983 und am 9.5.1984 wurde das F-104-Kommando durch den Kommandeur LwUstGrp Süd, Generalmajor Hertel, in Dienst gestellt und am 19.9.1988 nach Auftragserfüllung wieder aufgelöst.

 

Wappen_TSLw1a

Technische Schule der Luftwaffe 1 (TSLw 1)
in Kaufbeuren (1960 - 1987)



BF+011 the first F-104F Starfighter at Kaufbeuren

Der Ausbildungsauftrag umfasste folgende Aspekte:
- Luftfahrzeugtechnik
- Luftfahrzeugelektronik
- Luftfahrzeugbewaffnung und Munition
- Informationstechnik
- Fernmelde- und elektronische Aufklärung
- Elektronische Kampfführung
- Radarführungsdienst
- Militärische Flugsicherung
- Computergestützte Betriebsführungsverfahren
- Staatlich geprüfte Techniker für Elektrotechnik und
 Wirtschaftsinformatiker

 

Der Schwerpunkt der Ausbildung der Technikerschule wechselte ab 1960 auf das Waffensystem (WS) F-104G Starfighter. Da das Waffensystem als Jagdbomber, Jäger und Aufklärer in den USA entwickelt und für die Luftwaffe und Marineflieger beschafft wurde, beinhaltete die Beschaffung, neben der gesamten Dokumentation und Ersatzteile etc., auch das Ausbildungsgerät, die so genannten Trainer für die TSLw 1. Eine Vorreiterrolle bei der Einführung neuer WS hatten die Lehrer der Schule als Angehörige der VTA-Züge-F-104G (Verlegbare Technische Ausbildung), die in den Verbänden an Ort und Stelle die Umschulung des technischen Personals vornahmen.
Der letzte Lehrgang zur Ausbildung auf das Luftfahrzeugbaumuster F-104G Starfighter erfolgte am 20. März 1987 an der TSLw 1 in Kaufbeuren.

 

 

 

 

Auf den Filmstreifen klicken!

Hier für das Video klicken!Der Mitschnitt des TV-Nachrichtensenders N24 gibt einen kurzen Überblick über diejenigen deutschen Verbände, die das Waffensystem F-104 in der Hochphase der Starfighter- Nutzung einsetzten.

Format: Windows Media Video (wmv)
Größe: 7.170 kb
Dauer: 40 Sekunden


Die Informationen sind meinen persönlichen Erinnerungen oder AAP-Unterlagen entnommen und basieren weiterhin
auf meine damaligen Schulungsunterlagen der Technischen Schule der Luftwaffe 1 in Kaufbeuren.
Bevor sie völlig vergilben und zerfallen bzw. entfallen, lass ich sie hier lieber wieder aufleben.

Copyright falls nicht anders angegeben liegt bei
©Rolf Ferch
 

Always looking for photos and manuals to use with permission at my webpage.Meinerseits gesucht und zudem stets dankbar bin ich für die Überlassung und / oder erlaubter Verwendung von Fotos, Anleitungen, Technischer- und sonstiger Dokumentation zur F-104 sowie den Geschehnissen jener Zeit!